Die mund- oder fussmalenden Künstlerinnen und Künstler malen mit dem Pinsel im Mund oder zwischen den Zehen. Durch eine Behinderung von Geburt an, durch Krankheit oder einen Unfall ist es ihnen nicht möglich, ihre Hände zu gebrauchen. Um die soziale und wirtschaftliche Situation zu verbessern und mit eigenem Wirken aktiv zu werden, wurde 1959 der Kunstverlag Au, Genossenschaft der mund- oder fussmalenden Künstler (GMFK) gegründet. Den Vertrieb der Artikel mit Reproduktionen von mund- oder fussgemalten Motiven übernimmt die Genossenschaft. Die Genossenschaft ist im alleinigen Eigentum der Künstler. Die Überschüsse aus den Verkäufen kommen vollumfänglich den Künstlern zugute.


Über den Kunstverlag Au

Der Kunstverlag Au, Genossenschaft mund- oder fussmalender Künstler (GMFK) wurde 1959 als Selbsthilfeorganisation von mund- oder fussmalenden Künstlern aus der Schweiz gegründet. Noch heute befindet sich die Genossenschaft im alleinigen Eigentum der Künstler.

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Grusskarten- und Kalenderversand

Zweimal im Jahr finden viele Menschen eine Postsendung mit Grusskarten der mund- oder fussmalenden Künstler in ihren Briefkästen.
Zudem versendet die Genossenschaft einmal im Jahr ihren Kunstkalender.

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Neue Künstler gesucht!

Behinderte Menschen, die mit dem Mund oder/und Fuss malen und Interesse an einer Förderung haben, können gerne Kontakt mit dem Kunstverlag Au, Genossenschaft der mund- oder fussmalenden Künstler aufnehmen.

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Eine Hymne auf
den Fuss

Die Dokumentationsreihe „NZZ Format“ der Mediengruppe „Neue Züricher Zeitung“ widmete sich in dem Film „Eine Hymne auf den Fuss“ ausschliesslich dem Thema Fuss. Dabei geht es nicht nur um den „Fuss als Schuhträger“, sondern auch als Arbeitsinstrument – für den Organist, die Primaballerina und eben auch der Fussmalerin Antje Kratz. Ein spannender Blick auf das tragende Körperteil des Menschen.

> Den Beitrag mit Antje Kratz ansehen